Ratschen

„Klack-klack-klack-klack-klack!" tönt es zu Ostern durch die Straßen, denn am Gründonnerstag läuten zum letzten Mal die Kirchglocken und verstummten dann bis zur Auferstehungsfeier. Man sagt, die Glockenschlägel würden in dieser Zeit nach Rom fliegen. Ihre Aufgabe übernehmen die Ratschebuben. Mit ihrem hölzernen Krachinstrument laufen sie von Haus zu Haus und lärmen für die Hausbewohner.
Als Entlohnung bekommen sie kleinere Beträge, die sie untereinander gerecht oder ungerecht aufteilen. Traditionell dürfen nur Jungen ratschen, aber in manchen Dörfern dürfen auch die Mädchen am einzigen Krach in der Karwoche teilnehmen.

 

In einigen Orten des Nationalpark-FerienLandes wird auch heute noch der Brauch des Ratschens gehalten. Die Kinder ziehen am Gründonnerstag (abends), am Karfreitag (frühmorgens, mittags, abends) und am Karsamstag (morgens) durch die Dörfer.

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