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Burgen und Schlösser

Der Bayerische Wald ist eine uralte Kulturlandschaft mit Geschichte zum Erleben. Die imposanten Burgen des Dreiburgenlandes, geheimnisvolle Ruinen und verborgen liegende Schlösser sind Zeugnisse der Vergangenheit im Nationalpark-FerienLand.
Schloß Wolfstein
Wolfkerstr. 3
94078 Freyung
Telefon: 08551/57246
Telefax: 08551/57193
Schloß Wolfstein

ACHTUNG:
Das Jagd- und Fischereimuseum ist wegen der Neukonzeption der Ausstellung bis Mitte 2013 geschlossen. Eine Besichtigung der Galerie Wolfstein während des Museumsumbaus ist nach Terminvereinbarung möglich.

Schloss Wolfstein, um 1200 unter dem Passauer Bischof Wolfker von Erla erbaut, war Wehranlage, Verwaltungssitz und bischöfliches Jagdschloss. Vorrangig diente das bedeutendste Baudenkmal des Landkreises zum Schutz der Neusiedler sowie der Grenzen des einstmaligen Abteilandes. Heute beherbergt es die Galerie Wolfstein und das Jagd-und Fischereimuseum. Zahlreiche Sonderausstellungen und Veranstaltungen wie Konzerte oder Vorträge sorgen für Leben in den historischen Gemäuern. Das Jagd- und Fischereimuseum · behandelt die Veränderung der Lebensräume Wald und Gewässer · zeigt Geschichte und Gegenwart von Jagd und Fischerei · schildert mit dem Kommen und Gehen Tieren die Auswirkungen auf die Natur und bietet Denkanstöße für mögliche Lösungen Die Galerie Wolfstein Den Schwerpunkt der Sammlung dieser ersten landkreiseigenen Galerie Bayerns bildet das Kunstschaffen Ostbayerns, Tschechiens und Österreichs. So wird beispielsweise die international anerkannte `Donau-Wald-Gruppe` (u.a. Erbe-Vogel, Hirtreiter, Nerud, Wörlen, Theuerjahr, Sammer, Koeppel, Mauder oder Ulfig) komplett präsentiert. Zu sehen sind aber auch die Werke von so namhaften Künstlern wie Kubin, Fruth, Riedl und Flora. Zum Schmunzeln lädt das Cartoon- bzw. Karikaturenkabinett ein. Regelmäßig sorgen Sonderausstellungen für Abwechslung.



Wolfkerstr. 3
94078 Freyung
08551/57246
08551/57193
museum@lra.landkreis-frg.de

museum@lra.landkreis-frg.de
Schloß Fürsteneck - Naturpark-Ilz-Infostelle
Schlossweg 5
94142 Fürsteneck
Telefon: 08555/961910
Schloß Fürsteneck - Naturpark-Ilz-Infostelle
auf einem Bergkegel hoch über Ilz und Ohe, Burg mit Schloßkirche wurde im 12. Jh. unter Bischof Wolfker errichtet. Die Burg dient heute als Gaststätte und Pension. Diverse alte Bauteile sind noch erhalten.

Schlossweg 5
94142 Fürsteneck
08555/961910
www.fuersteneck.de

www.fuersteneck.de
Felsenburgruine Neuenbuchberg-Wildenstein
94545 Hohenau
Telefon: 08558/960444
Felsenburgruine Neuenbuchberg-Wildenstein
Burgruine hoch über der wildromantischen 'Buchberger Leite'

94545 Hohenau
08558/960444
www.hohenau.de

www.hohenau.de
Burgruine Kaltenstein bei Röhrnbach
Info: Touristinformation Röhrnbach
94133 Röhrnbach
Telefon: 08582/960940
Burgruine Kaltenstein bei Röhrnbach
600 Jahre alte Burg, in 507 m Höhenlage, am 'Goldenen Steig', dem mittelalterlichen Salzhandelsweg heute in Privatbesitz

Info: Touristinformation Röhrnbach
94133 Röhrnbach
08582/960940
www.roehrnbach.de

www.roehrnbach.de
Saldenburg - Jugendherberge
Ritter-Tuschl-Straße 20
94163 Saldenburg
Telefon: 08504/1655
Telefax: 08504/4449
Saldenburg - Jugendherberge
Umgeben von natürlicher Waldlandschaft liegt die Saldenburg circa 30 km nördlich von der Dreiflüssestadt Passau. Die alte Ritterfeste ist neben den Schlössern Englburg und Fürstenstein die dritte Burg in der Urlaubsregion Dreiburgenland im Bayerischen Wald. Im Jahre 1368 erhielt Ritter Heinrich Tuschl zu Söldenau ein Lehen mit der Auflage, auf dem dabei gelegenen Berg eine Feste zu errichten. So entstand die Saldenburg, (sälde = Glück), die im Volksmund liebevoll auch "Waldlaterne" genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burganlage oftmals ihre Besitzer und war in viele Konflikte verwickelt. Im Jahre 1927 wurde sie vom Freistaat Bayern erworben. Seit 1929 dient das noch erhalten gebliebene Herrenhaus als Jugendherberge. Diese gilt mit Ihren 133 Betten als eine der schönsten und gepflegtesten ihrer Art. Die Saldenburg ist nicht regelmäßig für Innenbesichtigungen zugänglich. Bei Sonderführungen erhält man Zugang zum Rittersaal im Barockstil, zur Hauskapelle, zu den gotischen Aufenthaltsräumen, der ehemaligen Gesindekuchl und zu einem der Schlafräume. Jährlich im November findet im Barocksaal der Burg ein musikalisches Konzert statt.

Ritter-Tuschl-Straße 20
94163 Saldenburg
08504/1655
08504/4449
jhsaldenburg@djh.de/jugendherbergen/saldenburg
www.djh.de/jugendherbergen/saldenburg

jhsaldenburg@djh.de/jugendherbergen/saldenburg
www.djh.de/jugendherbergen/saldenburg
Burgruine Dießenstein
94163 Saldenburg
Telefon: 08504/912312
Burgruine Dießenstein
Diese Burg wurde im Jahre 1347 von Ritter Schweiker II. Tuschl von Söldenau zusammen mit vier weiteren Mitgliedern der Familie Tuschl erbaut oder auch wiederaufgebaut. Sie lag "einen Büchsenschuss" (laut Wenig 1726) von der Grenze zum ehemaligen Fürstbistum Passau entfernt auf einem hohen Felsen über der Ilz. Im Jahre 1742 wurde die einst wehrhafte, auch im Antiquarium der Münchner Residenz dargestellten Burg im Österreichischen Erbfolgekrieg durch den Pandurenobersten Freiherrn von Trenck zerstört. Heute befindet sich die Ruine in Privatbesitz. Über den Wanderweg "Ilztalrunde-Nr. 83" und den Themenwanderweg "Ritter Tuschl auf den Fersen" können die zum Teil wiederaufgebauten Mauerreste besichtigt werden.

94163 Saldenburg
08504/912312
info@saldenburg.de
www.diessenstein.de

info@saldenburg.de
www.diessenstein.de
Schloß Ramelsberg
Schloßkellerei Ramelsberg, Schloßberg 21
94513 Schönberg
Telefon: 08554/1451
Telefax: 08554/2640
Schloß Ramelsberg
Stumpf eines Bergfrieds, heute im Besitz der Schloßkellerei Ramelsberg. Erbaut um 1100 mußte Schloß Ramelsberg in seiner 900jährigen Geschichte viele Kriege und Plünderungen über sich ergehen lassen. Seine Besitzer wechselten häufig. Einer davon war die berüchtigte "Wöcklin", die eigentlich Genoveva Vequel hieß und mit ihrer Hartherzigkeit in die Geschichte einging. Eine Sage erzählt, daß ihre Seele in den dunklen Rachelsee verbannt sei. Durch Blitzschlag wurde Schloß Ramelsberg 1830 größtenteils vernichtet. Der Wiederaufbau erfolgte nur teilweise.

Schloßkellerei Ramelsberg, Schloßberg 21
94513 Schönberg
08554/1451
08554/2640
info@schlos-ramelsberg.de
www.schloss-ramelsberg.de

info@schlos-ramelsberg.de
www.schloss-ramelsberg.de
Burg- und Kirchenanlage Ranfels
Info: Touristinformation Zenting
94579 Zenting
Telefon: 09907/8720015
Telefax: 09907/8720018
Burg- und Kirchenanlage Ranfels
Burg- und Kirchenanlage mit einer tausendjährigen Geschichte in einer von der Burgherrschaft geprägten Kulturlandschaft. Erbaut wahrscheinlich von den Grafen von Formbach oder den Grafen von Neuburg. Erste urkundliche Erwähnung 1144. Besitzer waren 1207 die Bischöfe von Passau, die 1243 die Edlen von Hals damit belehnten. Diese verliehen die Herrschaft als Afterlehen weiter. 1259 bis 1262 wohnten hier die Brüder Albertus und Fridericus de Ranvels.
Nach dem Aussterben der Halser übernahmen 1375 die Landgrafen zu Leuchtenberg Ranfels, 1417 kam es durch Verkauf an Etzel I. in den Besitz der Reichsgrafen von Ortenburg. 1438 verkaufte es Etzel an Herzog Heinrich von Niederbayern. Im Landshuter Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört, 1517 von Ritter Johann von Dachsbergzu Asbach wieder aufgebaut. 1518 errichtete er die Schlosskaplanei mit der zugehörigen Schlosskapelle, 1520 folgte ein grundlegender Umbau.
1784 gelangte das Schloss durch Kauf an das
Damenstift St. Anna in München. 1833 kaufte es der Bayerische Staat. In der Folge wurden Bauteile und Einrichtung verkauft, die noch vorhandenen Gebäudeteile als Pfarrhof genutzt.
1845 wurde das Schloss-Benefizium wegen der weiten Entfernung zum Pfarrort Schöllnach in ein Kurat-Benefizium umgewandelt und ein eigener Friedhof errichtet. Durch Vergrößerungen und Anbauten hatte die ehemalige Schlosskapelle ihr Aussehen zwischenzeitlich grundlegend verändert.
1923 wurde Ranfels zur Pfarrei erhoben,
die ehemalige Schlosskapelle dient bis heute als Pfarrkirche.
Von der Burganlage sind noch das Torgebäude und die angrenzenden Wohnbauten erhalten. Der idyllische Burggarten im Innenhof ist zugänglich, bei besonderen Anlässen wird er als Festplatz genutzt.



Info: Touristinformation Zenting
94579 Zenting
09907/8720015
09907/8720018
info@region-sonnenwald.de
www.zenting.de

info@region-sonnenwald.de
www.zenting.de
Veste Oberhaus
94034 Passau
Telefon: 0851/493350
Veste Oberhaus
Hoch über der Donau steht die Veste Oberhaus, errichtet ab 1219, in der heute ein historisches Museum (Salzhandel im Mittelalter, Porzellanproduktion, verschiedene Kapitel Stadtgeschichte, Sonderausstellungen zu hochrangigen Themen) und eine Jugendherberge untergebracht sind. Aussichtsturm und herrlicher Tiefblick auf die Dreiflüssestadt

94034 Passau
0851/493350
www.oberhausmuseumde

www.oberhausmuseumde
© Nationalpark-FerienLand, Landratsamt Freyung-Grafenau, Wolfkerstraße 3, 94078 Freyung