Denkmäler und Bauwerke

Prachtvolles und Bodenständiges, Grenzenloses, Berühmtes und Spektakuläres erwartet Sie hier. Aber auch Kleinode, die es aufzuspüren gilt, wie einen sorgsam gehüteten Schatz. Machen Sie sich einfach auf den Weg im Nationalpark-FerienLand Bayerischer Wald.
Grafenau
Altes Rathaus Grafenau
Info: Touristinformation Grafenau
94481 Grafenau
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Altes Rathaus Grafenau
1521 vermachte Erasmus Mospurger den Grafenauern sein Wohnhaus, das von da an als Rathaus diente. Nach den Stadtbränden 1639, 1676 und 1844 wurde es 1845/46 in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Nach einem Umbau diente es seit 1900 als Amtsgericht und ist heute Sitz der Nationalparkverwaltung.

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Nepomukstatue Grafenau
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Nepomukstatue Grafenau
Bereits 1741 wurde die lebensgroße Barockstatue des Hl. Nepomuk (einer der Patrone der Stadtpfarrkirche) auf dem Stadtplatz aufgestellt.

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Alte Stadtmauer Grafenau
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Alte Stadtmauer Grafenau
Der Bau der Stadtmauer reicht bis ins 15. Jh. zurück. Bis 1790 wurden die Mauer und die Türme regelmäßig erneuert, danach ließ man sie verfallen. Heute zeugen nur noch einige wenige Reste in der Nähe der Stadtpfarrkirche von der einstigen Wehrhaftigkeit Grafenaus.

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Luitpoldbrunnen Grafenau
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Luitpoldbrunnen Grafenau
Der Luitpoldbrunnen (Bärenbrunnen) wurde zu Ehren des Prinzregenten Luitpold 1911 am Grafenauer Stadtplatz aufgestellt. Der steinerne Bär ist das Wappentier der Stadt Grafenau.

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Säumerbrunnen Grafenau
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Säumerbrunnen Grafenau
Der Salzhandel spielte einst für Grafenau eine große Rolle. Der Säumerbrunnen erinnert an die Salzsäumer (Salzhändler und -transporteure), die auf ihrem Weg von Passau oder Vilshofen nach Böhmen in Grafenau Station machten.

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Grainet
Pestsäulen und Feldkreuze um Grainet
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94143 Grainet
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Pestsäulen und Feldkreuze um Grainet
Pestsäule zwischen Fürholz und Rehberg (Ohmühle), Kriegerdenkmal am Dorfplatz Grainet (Nikolauskirche)

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94143 Grainet
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Haidmühle
Säumerbrücke bei Bischofsreut
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94145 Haidmühle
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Säumerbrücke bei Bischofsreut
Über die alte Brücke über den Harlandbach verließ der Prachatitzer- /Goldene Steig das böhmische Gebiet und stieg zum Passauer Gebiet in südwestlicher Richtung hinauf über Bischofsreut zu den Abhängen des Berges Haidel. Zur Zeit des Goldenen Steiges stand hier eine alte Holzbrücke, die 1841 durch die noch heute stehende Steinbrücke ersetzt wurde. 1996 wurde an der Brücke über den Harlandbach ein Grenzübergang für Fußgänger, Rad und Skifahrer geöffnet. 

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94145 Haidmühle
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Das verlassene Dorf Leopoldsreut
Info: Touristinfo Haidmühle
94145 Haidmühle
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Das verlassene Dorf Leopoldsreut
„Als im Jahre 1618 die Kriegswirrnisse im Nachbarland Böhmen begannen, gründete der Fürstbischof Leopold I. von Passau zur Sicherung der Grenze auf der zum Teil bereits gerodeten Hochfläche am Haidelberg unmittelbar am Goldenen Steig eine Ortschaft, die nach dem Gründer Leopoldsreut genannt wurde. Neun Bauernsöhne und Inleute aus den benachbarten Ortschaften siedelten sich als Bauern an.
Um 1620, als die Kampfhandlungen in Böhmen bis zur Säumerbrücke (Warme Moldau) herankamen, wurde zum Schutze des besiedelten Hinterlandes die Ortsflur vorübergehend durch Verhaue gesperrt.
Nach der Dorfurkunde vom Jahre 1644 durften die neun Bauern ihr Vieh in den anliegenden Waldungen weiden lassen, auch erhielten sie das Recht, im Wald „zur Notdurft Holz zu schlagen“. Infolge der Kriegswirrnisse war der Verkehr am Goldenen Steig fast gänzlich zurückgegangen. Wenn auch in Leopoldsreut eine Mautstation errichtet wurde und den Säumern gelegentlich Pferde zur Verfügung gestellt wurden, so waren diese Einnahmen wirtschaftlich ohne Bedeutung. Die Haupteinnahmen brachte die Landwirtschaft mit dem Verkauf von Mastvieh, wobei die ungemessenen Forstrechte die wichtigste Lebensgrundlage waren. Nachweislich brachte nur das Schindelschneiden Nebeneinkünfte. Die Schindelmacher von den „Sandhäusern“ (Volksmundbezeichnung für Leopoldsreut) waren weithin bekannt.
1775 wurden die landwirtschaftlichen Nutzflächen erheblich vergrößert.
Die äußeren und inneren Reuter sowie die Tummelplätze wurden gerodet und mittels Erbrechtsbrief verliehen.
Ab 1818 begann die Waldarbeit in den Bischofsreuter Wäldern. Die Trift im Osterbachkanal, die Wienerschwemme, die Pragertrift, die Hölzer für die Glashütten in Schwarzental und für das Eisenhammerwerk in Haidmühle sowie der Beginn der Trift im Weberaubachkanal beschäftigten viele Menschen im Wald, so daß die Landwirtschaft immer mehr vernachlässigt wurde. 1847 u. 1858 erfolgte die Fixierung der bisher ungemessenen Forstrechte. Sechs der Hauptanwesen hatten noch „Nahrungshäusl“, die von so genannten Nahrungseheleuten bewohnt wurden, die in erster Linie den Bauern bei der schweren Arbeit gegen geringen Lohn (meist nur Sachwerte) zur Verfügung stehen mußten. Erst dann konnten sie die beim Bauern angebauten eigenen Früchte abernten bzw. sonstigen Verdiensten im Wald nachgehen. Kein leichtes Los! In den Jahren 1859/60 zogen auch sämtliche sechs Inwohnerfamilien fort. Sie meldeten sich freiwillig als Holzhauer nach Schwarzental. Durch diese Abwanderung erhielt die Ortschaft bereits den Todesstoß. Als unmittelbare Folge davon verkauften 1864 vier Bauern ihre Anwesen mit den Inwohnerhäusern samt Grund und Boden an die Staatsforstverwaltung. Die Bauern wanderten in bessere Gegenden ab.
Obwohl noch fünf Siedler zuwanderten und auch Anwesen errichteten, war Leopoldsreut in den folgenden Jahren nur mehr eine Durchgangsherberge. Besitzer und Mieter wechselten in rascher Folge. Das auf 1110 m ü. d. M. gelegene Dorf hat niemandem die Erwartungen erfüllt. Die schwer zu bearbeitende Landwirtschaft, der über sechs Monate andauernde Winter und die Abgelegenheit des Ortes haben die Menschen immer wieder veranlaßt in bessere Gegenden abzuwandern. Auch eine jahrelange Vollbeschäftigung und spätere Saisonarbeit im Wald bei sehr guten Verdiensten sowie Schindel- und Siebreifenschneiden und Holzschuhmachen konnten die Menschen nicht halten. Die Unmöglichkeit einer Schneeräumung innerhalb der Ortschaft, das Fehlen einer Druckwasserleitung in den Wohngebäuden, das Fehlen von elektrischem Licht, die Auflassung der Volksschule wegen zu geringer Kinderzahl und viele andere persönliche Gründe meist die angebotenen Dauerarbeitsplätze lockten die letzten Besitzer und Mieter in Gegenden, die am eingetretenen Wirtschaftswunder teilhaben konnten. Die in Leopoldsreut gebotenen äußerst geringen Wohnungsmieten und Pachtpreise für landwirtschaftliche Grundstücke konnten die anderswo zu erwartenden Vorteile in keiner Weise aufwiegen.
Die Verkaufs- und Abwanderungswelle ist seit fünf Jahren beendet. Das so oft in der Tagespresse genannte „Sterbende Dorf“ besteht nicht mehr. Heute stehen nur mehr die neu instandgesetzte Kirche, die ehemalige Schule und das ehemalige Forsthaus (nun Diensthütte) mit ganz geringen Umgriffen.
Der Wanderer, der sich der neuen topographischen Karten bedient, findet wohl noch sämtliche Anwesen verzeichnet, die Beschreibung hierzu lautet jedoch „Dorfstelle Leopoldsreut“. In der Natur merkt er nicht mehr, daß hier einmal 21 Gebäude standen, weil die gesamte Ortsflur bereits aufgeforstet ist.“

Text aus „Dein Ferienbegleiter“ der ehemaligen Gemeinde Bischofsreut!

Die Schule wurde 1955 aufgelöst und die verbleibenden 5 Kinder mussten den langen Schulweg von 5 km nach Bischofsreut auf sich nehmen.

Seit 2010 ist Leopoldsreut mit dem "hist. Festspiel Leopoldsreut" Deutschlands höchster Festspielort!


Info: Touristinfo Haidmühle
94145 Haidmühle
Telefon: 08556/19433
Telefax: 08556/1032
haidmuehle@t-online.de
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Triftkanäle in Haidmühle
Info: Touristinfo Haidmühle
94145 Haidmühle
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Triftkanäle in Haidmühle
Das Holz spielte, trotz gedrückter Preise, auch früher schon eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft. Nach Abzug des örtlichen Brennholzbedarfs wurden allein aus den Staatswaldungen ca. 30.000 Klafter Brennholz, etwa 100.000 Raummeter, im Werte von 80.000 Gulden vorwiegend für den Bedarf der Stadt Wien erzeugt. Der Fällungs- und Beifuhrlohn bis zu den Triftbächen wird mit 25.000 Gulden beziffert. Es handelte sich vorwiegend um Fichtenholz und teilweise Buchen-, Tannen- und Eichenholz. Erst durch den Ausbau der Bäche, der Anlegung künstlicher Gräben usw. wurde die Trift des Holzes möglich. Dies war die einzige Möglichkeit, das überschissige Holz an die Verbrauchszentren zu verfrachten und dabei noch einen bescheidenen Gewinn zu erwirtschaften.
Eine Eigenart der Landschaft stellen die zahlreichen Wasserscheiden dar. Die bekannteste ist wohl die durch einen großen Stein auffällig gemachte bei Philippsreut. Das nach Norden fließende Wasser wird von der Moldau gesammelt und fließt mit der Elbe in die Nordsee, das nach Süden und Westen fließende sammeln letztlich Ilz, Erlau und Große Mühl, führen es in die Donau und helfen, das Schwarze Meer füllen.
Zur Moldau gehören die Einzugsgebiete der Gewässer: Kreuzbach, Mirasat, Kalte Moldau (oder Altwasser), Köhlbach, Weberaubach, Goldgrubenbach und Rothbach; im Norden auf dem Umweg über die Grasige Moldau der Schwarzbach und das Wagenwasser.
Einmal wurde die Wasserscheide mit einer Meisterleistung überlistet mit dem Bau der Kreuzbachklause und dem zugehörigen Triftkanal, der das der Moldau gehörige Dreisesselwasser in den Osterbach und damit in die Ilz brachte. Der Kanal ist größtenteils verfallen, und der Kreuzbach fließt jetzt wieder der Moldau zu.

Führungen im Zuge des KuLaMu:
sh. Veranstaltungen

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94145 Haidmühle
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Kreuzbachklause Haidmühle
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94145 Haidmühle
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Kreuzbachklause Haidmühle
Ehemaliger Triftsee mit Kanal zum Holztriften: 1861 wurde mit dem Bau der Kreuzbachklause und dem zugehörigen Kanal das der Moldau gehörige Dreisesselwasser in den Osterbach und damit in die Ilz gebracht. Bis nach dem Ersten Weltkrieges wurde das Holz zu den Sägewerkeren und auf der Ilz nach Passau getriftet. Der Kanal ist heute größtenteils verfallen und der Kreuzbach fließt jetzt wieder der Moldau zu.

Führungen im Zuge des KuLaMu:
sh. Veranstaltungen


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94145 Haidmühle
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Hinterschmiding
Wimmerkanal bei Hinterschmiding
Info: Touristinformation Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
Wimmerkanal bei Hinterschmiding
Kanalanlage entstanden 1806, die einst zur Holztrift genutzt wurde. Dort, wo der "Wimmersche Kanal" landschaftlichen Grund durchzog, wurde er ab 1813 größtenteils wieder aufgefüllt. In den Wäldern jedoch hat sich der breite Graben, wenngleich verfallen und verwachsen, auf weiten Strecken erhalten, als ein bedeutendes technisches Denkmal.

Info: Touristinformation Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
www.hinterschmiding-tourismus.de

www.hinterschmiding-tourismus.de
Rathaus Hinterschmiding
Info: Touristinformation Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
Rathaus Hinterschmiding
denkmalgeschütztes Rathaus

Info: Touristinformation Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
www.hinterschmiding-tourismus.de

www.hinterschmiding-tourismus.de
Leopoldsreut und Schwendreut
Info: Touristinfo Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
Leopoldsreut und Schwendreut
aufgegebene Dörfer - die Bewohner verließen die hochgelegenen Ansiedlungen, die einst zur Sicherung des Handelsweges Goldener Steig gegründet wurden, weil die Höhenlage keine Existenzmöglichkeit mehr bietet. Das Festspiel Leopoldsreut erinnert an die Geschichte des Dorfes. Infos über das Festspiel: http://www.kulamu-foerderverein.de/Festspiel/festspielleopoldsreut.htm, Infos über Leopoldsreut: www.leopoldsreut.de

Info: Touristinfo Hinterschmiding
94146 Hinterschmiding
Telefon: 08551/5325
www.hinterschmiding-tourismus.de

www.hinterschmiding-tourismus.de
Mauth-Finsterau
Hartauer Denkmal
Info: Touristinfo Mauth-Finsterau
94151 Mauth
Telefon: 08557/973838
Hartauer Denkmal
zur Erinnerung an den Schöpfer des Böhmerwaldliedes (Tief drin im Böhmerwald ...)

Info: Touristinfo Mauth-Finsterau
94151 Mauth
Telefon: 08557/973838
www.mauth.de

www.mauth.de
Neureichenau
Gasthaus Hüttenmeister
Info: Familie Resch, Gasthaus Hüttenmeister
94089 Neureichenau
Telefon: 08583/456
Gasthaus Hüttenmeister
Erbaut im Jahre 1829 als Wohnhaus des damaligen Glashüttenmeister. Heute befindet sich in diesem Wohnhaus ein Gasthaus.

Info: Familie Resch, Gasthaus Hüttenmeister
94089 Neureichenau
Telefon: 08583/456
www.neureichenau.de

www.neureichenau.de
Rosenberger Gut in Lackenhäuser
Info: Tourismusbüro Neureichenau
94089 Neureichenau
Telefon: 08583 960120
Rosenberger Gut in Lackenhäuser

Erbaut 1818 von Matthias Rosenberger, wurde alsbald zum Zentrum des beginnenden Tourismus im Dreiländereck. Franz Xaver Rosenberger, der Sohn Matthias Rosenbergers, baute 1854 neben dem Gut ein Wirtshaus und eine Marienkapelle. Er wurde zum Freund des großen Böhmerwalddichters Adalbert Stifters, dem er wiederholt das Obergeschoss im Seitenflügel des Rosenberger Gutes, das sogenannte Ladenstöckl, als Ferienwohnung überließ. Sechsmal hat Stitfer von 1855 bis 1866 mit seiner Frau und Ziehtochter, Aufenthalt genommen, oft monatelang. Bei seinem letzten Aufenthalt schrieb er: "Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend: Wenn ich irgendwo völlig genese, so ist es dort..." Trotz der "Heilsamkeit der Waldes" genas Stifter jedoch nicht, denn seine Krankheit war unheilbar.

 

Im Rosenberger Gut befindet sich seit 2010 das sog. "Rosenium Rosenberger Gut", ein Altenwohn- und Pflegeheim.

Die Adalbert-Stifter-Gedenkräume bleiben weiter bestehen im Rosenberger Gut (werden aber derzeit umgebaut).
Hier hat der Dichter immer wieder Zuflucht gesucht und gefunden. Während seiner Aufenthalte in Lackenhäuser wohnte der Dichter im sog. Ladenstöckl, das ist der erste Stock des Nebenflügels. In diesen Räumen sind heute die Gedenkräume eingerichtet. Sie finden dort neben Reproduktionen einige seiner Gemälde darunter auch eine Kopie der Totenmaske und mehrere Veröffentlichungen der ersten Werke Stifters wie z.B. „der Kondor", „Feldblumen", und „der Hochwald".
An seine Aufenthalte in Lackenhäuser erinnert eine kleine Gedenktafel am Haupteingang der zur Zeit geschlossenen Jugendherberge, darauf steht: „Hier weilte der Dichter des Hochwaldes Adalbert Stifter wiederholt zur Erholung, hier schrieb er seinen Witiko."


Währende des Umbaues sind die Gedenkräume
jeden Dienstag von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und
jeden Donnerstag von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr geöffnet.
Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, informieren wir hier darüber.

 



Info: Tourismusbüro Neureichenau
94089 Neureichenau
Telefon: 08583 960120
www.neureichenau.de

www.neureichenau.de
Adalbert Stifter Denkmal
Adalbert Stifter Denkmal
Hoch über dem Plöckensteiner See wurde zu Ehren des großen Böhmerwald-Dichters Adalbert Stifter im 18. Jahrhundert ein Denkmal errichtet. In einer Höhe von 1300 m hat man einen herrlichen Blick auf den Plöckensteiner See. In der Weite des Böhmerwaldes taucht der Moldaustausee auf und auch das Hochfichtskigebiet ist zum Greifen nahe.

Auf dem Granitobelisk sind folgenden Inschriften gemeißelt:
an der Vorderseite:
A. Stifter, dem Dichter des "Hochwald"
an der Seite zum See:
"Errichtet 1876-1877"
an der linken Denkmalseite:
"Auf diesem Anger, an diesem Wasser ist der Herzschlag des Waldes"
und an der rechten Denkmalseite:
"Lieg' in hohes Gras gestrecket, schaue sehnend nach der Felswand"
aus dem Gedicht Stifters "In den Bergen"




Philippsreut
Wasserscheide Elbe-Donau
in Frauenberg
94158 Philippsreut
Telefon: 08550/91017
Wasserscheide Elbe-Donau
Denkmal in Ortsmitte Frauenberg
Eine Eigenart der Landschaft stellen die zahlreichen Wasserscheiden dar. Die bekannteste ist wohl die durch einen großen Stein auffällig gemachte bei Philippsreut. Das nach Norden fließende Wasser wird von der Moldau gesammelt und fließt mit der Elbe in die Nordsee, das nach Süden und Westen fließende sammeln letztlich Ilz, Erlau und Große Mühl, führen es in die Donau und helfen, das Schwarze Meer füllen.
Zur Moldau gehören die Einzugsgebiete der Gewässer: Kreuzbach, Mirasat, Kalte Moldau (oder Altwasser), Köhlbach, Weberaubach, Goldgrubenbach und Rothbach; im Norden auf dem Umweg über die Grasige Moldau der Schwarzbach und das Wagenwasser.
Einmal wurde die Wasserscheide mit einer Meisterleistung überlistet mit dem Bau der Kreuzbachklause und dem zugehörigen Triftkanal, der das der Moldau gehörige Dreisesselwasser in den Osterbach und damit in die Ilz brachte. Der Kanal ist größtenteils verfallen, und der Kreuzbach fließt jetzt wieder der Moldau zu.

in Frauenberg
94158 Philippsreut
Telefon: 08550/91017
www.philippsreut.de

www.philippsreut.de
Tussetkapelle
Info: Touristinfo Philippsreut
94158 Philippsreut
Telefon: 08550/91017

www.philippsreut.de
Ringelai
Historische Grenzsteine bei Ringelai
Info: Touristinformation
94160 Ringelai
Telefon: 08555/961411

www.ringelai.de
Röhrnbach
Steinerne Brücke bei Röhrnbach
Info: Touristinformation Röhrnbach
94133 Röhrnbach
Telefon: 08582/960940
Steinerne Brücke bei Röhrnbach
älteste steinerne Bogenbrücke im Landkreis (Bruckmühle)

Info: Touristinformation Röhrnbach
94133 Röhrnbach
Telefon: 08582/960940
www.roehrnbach.de

www.roehrnbach.de
Saldenburg
Mittelalterlicher Glasofen bei Saldenburg
Info: Touristinfo Saldenburg
94163 Saldenburg
Telefon: 08504/912312
Mittelalterlicher Glasofen bei Saldenburg
Nahe der Bundesstraße 85 in Nähe des Ortsteils Auggenthal entdeckte Herr Norbert Schrüfer (Forstamtmann a.D. und Hobbyarchäologe) diese geheimnisvolle Schmelzofenanlage, die den Wissenschaftlern bis heute noch ein Rätsel aufgibt. In den Jahren 1980 bis 1985 wurde die Ofenanlage ausgegraben und frei zugänglich gemacht. Der genaue Verwendungszweck ist bis heute nicht geklärt. Die Industrieanlage könnte zur Glaserzeugung oder für Alchemie gedient haben. Durch eine sogenannte C-14-Analyse konnte die Betriebszeit des Ofens zwischen 1280 und 1460 bestimmt werden.

Info: Touristinfo Saldenburg
94163 Saldenburg
Telefon: 08504/912312
info@saldenburg.de
www.saldenburg.de

info@saldenburg.de
www.saldenburg.de
Schönberg
Nepomukstatue Schönberg
Info: Touristinformation Schönberg
94513 Schönberg
Telefon: 08554/960441
Nepomukstatue Schönberg
Seit 1902 steht das Standbild von St. Johann von Nepomuk in den Anlagen auf dem Marktplatz. Im Jahre 1737 soll es von Baron Ulrich von Drechsel zu Rammelsberg errichtet worden sein. Die, auf einem hohen Sockel stehende, überlebensgroße Statue stand in früheren Zeiten an der Ecke, die gebildet wird von der Deggendorfer und Ramelsberger Straße, nahe bei einer großen Linde. Als ein Sturm die Linde fällte, wurde die Figur von den Schönbergern erworben und am Marktplatz aufgestellt. 1994 wurde Sie einer gründlichen Renovierung unterzogen. Es soll sich um eine recht frühe Darstellung des Heiligen handeln, dessen Popularität vor allem erst mit seiner späteren Heiligsprechung im Jahr 1727 einsetzte.

Info: Touristinformation Schönberg
94513 Schönberg
Telefon: 08554/960441
www.schoenberg-bayerwald.de

www.schoenberg-bayerwald.de
Thurmansbang
Ginghartinger Mühle
Info: Tourismusbüro Thurmansbang
94169 Thurmansbang
Telefon: 08504/1642
Ginghartinger Mühle
Die denkmalgeschützte Ginghartinger Mühle besteht aus einem Mühlenanwesen, dem Wohnhaus mit Getreidemühle - ein zweigeschossiger Granit- und Ziegelbau mit Giebelschrot - sowie der gesamten Mühlenausstattung und unterschlächtigem Wasserrad, das zeitweilig noch in Betrieb ist. Neben der Mühle befindet sich das sehr gut erhaltene Sägewerk, erbaut 1904, mit Ausstattung und oberschlächtigem Wasserrad. Die Ginghartinger Mühle erreicht man über einen 6,5 km langen Rundwanderweg ab Thurmansbang. Ca. 1,5 km entfernt von der Mühle, ebenfalls auf dem Mühlenweg befindet sich das alte E-Werk Zeisering, dem man bei dieser Gelegenheit auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollte.

Info: Tourismusbüro Thurmansbang
94169 Thurmansbang
Telefon: 08504/1642
www.thurmansbang.de

www.thurmansbang.de
Waldkirchen
Radabweiser Waldkirchen
Info: Tourismusbüro Waldkirchen
94065 Waldkirchen
Telefon: 08581/19433
Radabweiser Waldkirchen
Die Familie der Radabweisersteine am Marktplatz von Waldkirchen gilt heute als das interessanteste und wichtigste Foto-Motiv für Urlauber im Nationalpark-FerienLand. Zunächst waren solche Steine funktionale Hilfen. Als in früheren Jahrhunderten hier noch Viehmärkte abgehalten wurden, als sich das Leben in den Geschäften und Wirtshäusern des Marktplatzes und seiner kleinen Seitengassen abspielte, waren zahlreiche Pferdefuhrwerke unterwegs. Um die Hausecken und -wände vor Schäden zu schützen, wurden granitene Steinsäulen aufgestellt, damit diese die Räder von zu eng um die Kurve fahrenden Fuhrwerken abwiesen. Später kamen dann weitere, an die Geschichte erinnernden Steine dazu.




Info: Tourismusbüro Waldkirchen
94065 Waldkirchen
Telefon: 08581/19433
www.waldkirchen.de

www.waldkirchen.de
Ringmauer Waldkirchen
Info: Tourismusbüro Waldkirchen
94065 Waldkirchen
Telefon: 08581/19433
Ringmauer Waldkirchen
Kein Bauwerk erinnert eindringlicher an die Geschichte der Stadt als die Ringmauer. Fürstbischof Ulrich von Nussdorf, der dauernden Feindseligkeiten und Störungen durch die böhmischen Nachbarn überdrüssig, ließ sie zum Schutze seines wichtigsten Ortes errichten. „...Und er stattete eine neue Stadt prächtig aus mit Mauern, Befestigungen und Türmen, mit allen Geschützen und Kriegsgeräten, zu einer Festung, Waldkirchen genannt“. Dies berichtet die Passauer Bischofschronik. Somit umgab Waldkirchen eine mit 10 Wehr- und 2 Tortürmen bestückte Mauer, deren Bau in die Zeit zwischen 1460 und 1470 fällt.

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94065 Waldkirchen
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Emerenz-Meier-Haus Schiefweg
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94065 Waldkirchen
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Emerenz-Meier-Haus Schiefweg
Im Ortsteil Schiefweg befindet sich das Geburtshaus der Bayerwald-Dichterin Emerenz Meier. Dieses Haus wurde originalgetreu restauriert und dient heute als Landgasthaus und Museum.

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94065 Waldkirchen
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Hammerwerk Kindermann
Hammerweg 2
94065 Waldkirchen
Telefon: 08581/602
Hammerwerk Kindermann
Ein sehenswertes, jahrhunderte altes Hammerwerk, bei dem man heute noch dem Schmied bei seiner Arbeit über die Schulter schauen kann, findet der Interessierte am Ortsrand von Waldkirchen im Hammerweg 2. Nach einem Hochwasser wurde das alte Werk gründlich renoviert und elektrifiziert. Für den Fachhandel, aber auch nach Kundenwünschen und -vorstellungen werden hier allerlei Schmiedearbeiten gefertigt. Ob Unkrautzieher oder Pflasterhammer, Sandschaufel, Axt oder besondere Dinge für die Renovierung alter Bauwerke - hier entstehen in Handarbeit Dinge des täglichen Bedarfs ebenso wie kleine Kunstwerke nach den Vorstellungen des jeweiligen Kunden.

Hammerweg 2
94065 Waldkirchen
Telefon: 08581/602
www.waldkirchen.de

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